Giro d'Italia: Pascal Ackermann
Giro d'Italia: Pascal Ackermann © Getty Images
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Pascal Ackermann verpasst knapp seinen dritten Etappensieg beim Giro d'Italia. Der deutsche Radprofi sichert sich aber das Violette Trikot des besten Sprinters.

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Der deutsche Radprofi Pascal Ackermann hat die letzte Chance auf seinen dritten Etappensieg beim 102. Giro d'Italia knapp verpasst, nach einem Kraftakt auf der Zielgeraden aber das Violette Trikot des besten Sprinters zurückerobert.

Nur Cima schneller als Ackermann

Der 25-Jährige vom Team Bora-hansgrohe musste sich auf der 18. Etappe nach 222 km in Santa Maria di Sala nur dem Italiener Damiano Cima (Nippo) geschlagen geben.

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Ackermanns Rivale im Kampf um die Sprintwertung, Arnaud Demare (Groupama–FDJ), kam auf Platz acht. Bis zum Ziel der Italien-Rundfahrt am Sonntag in Verona gibt es für die Sprinter kaum noch Möglichkeiten zu punkten.

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"Wir hatten die Punkte vorher gezählt und ich wusste, es würde knapp werden", sagte Ackermann: "Als ich nur Zweiter im Sprint am Ende wurde, war ich zuerst enttäuscht, weil mein Team heute den ganzen Tag für mich gearbeitet hat. Als klar war, dass ich die Führung in der Punktewertung übernommen habe, haben wir trotzdem gefeiert."

Vor dem fordernden Schlusswochenende mit zwei Bergankünften und einem Zeitfahren sparten sich die Favoriten auf den Gesamtsieg auf der zumeist abschüssigen oder flachen Strecke am Donnerstag Angriffe.

Der Schwarzwälder Nico Denz (Waldshut-Tiengen/AG2R) bestimmte in einer Ausreißergruppe an der Seite des Tagessiegers Cima lange das Geschehen, wurde aber mit dem Ziel vor Augen vom Hauptfeld eingefangen.

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Carapaz bleibt im Rosa Trikot

Das Rosa Trikot trägt weiter Richard Carapaz aus Ecuador (Movistar). Der 26-Jährige führt in der Gesamtwertung vor Vincenzo Nibali aus Italien (Bahrain-Merida/+ 1:56 Minuten) und dem Slowenen Primoz Roglic (Jumbo-Visma/+ 2:16). Vierter ist sein spanischer Teamkollege Mikel Landa (+ 3:03).

Am Freitag wird Carapaz mehr Mühe haben, das Maglia Rosa zu verteidigen. Nach 151 km endet die 19. Etappe mit der Bergankunft in San Martino di Castrozza.