Maximilian Schachmann begrüßt straffes Radprogramm
Maximilian Schachmann begrüßt straffes Radprogramm © AFP/SID/KENZO TRIBOUILLARD
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Die knüppelharte Radsport-Trilogie binnen acht Tagen ist so ganz nach dem Geschmack von Maximilian Schachmann.

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Amstel Gold Race, Fleche Wallonne, Lüttich-Bastogne-Lüttich: Die knüppelharte Radsport-Trilogie binnen acht Tagen ist so ganz nach dem Geschmack von Maximilian Schachmann. "Ich glaube, ich habe gezeigt, dass ich auf jedem Terrain dieser drei Klassiker eine Chance habe, zu gewinnen oder zumindest ganz vorne reinzufahren", sagte der 27 Jahre alte Berliner vom Team Bora-hansgrohe.

Am Sonntag hat Schachmann beim "Amstel" in der Nähe des niederländischen Maastricht die erste Chance, sein erstes großes Eintagesrennen zu gewinnen - denn ein richtiger Klassiker fehlt dem zweimaligen Gewinner von Paris-Nizza noch in seiner Erfolgssammlung. "Das Amstel Gold Race liegt mir", sagte Schachmann vor seinem Debüt 2019: "Ich muss aber sehen, wie ich mit der Länge klarkomme. Mir fehlt noch ein bisschen die Erfahrung."

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Die hat er nun, und auch die Form sollte stimmen, um an seine ganz starke erste komplette Ardennen-Woche vor zwei Jahren anzuknüpfen: Fünfter wurde er damals beim Amstel, ebenfalls Fünfter drei Tage später beim kürzeren, aber mit einem brutal schweren Finale ausgestatteten Wallonischen Pfeil und schließlich großartiger Dritter beim schwersten der drei Rennen von und nach Lüttich, der "Doyenne".

Beim Amstel wird aber diesmal alles anders als in den Vorjahren: Das Rennen, das 2020 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war, findet aus Sicherheitsgründen auf einem 17 km langen Rundkurs rund um Valkenburg unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, das Rennen ist rund 50 km kürzer als gewohnt - dafür geht es nun satte zwölfmal den berüchtigten Cauberg hinauf.

Schachmanns Konkurrenz ist vom Allerfeinsten: Weltmeister Julian Alaphilippe (Frankreich) gibt sich ebenso die Ehre wie Belgiens Topstar Wout van Aert und Vuelta-Sieger Primoz Roglic (Slowenien), hinzu kommen der fast 41 Jahre alte Ardennenkönig Alejandro Valverde (Spanien) oder Olympiasieger Greg Van Avermaet (Belgien).