Maximilian Schachmann (l.) fährt zu Platz drei
Maximilian Schachmann (l.) fährt zu Platz drei © AFP/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
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Radprofi Maximilian Schachmann hat nur knapp seinen ersten Sieg bei einem großen Eintagesrennen verpasst.

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Radprofi Maximilian Schachmann hat nur knapp seinen ersten Sieg bei einem großen Eintagesrennen verpasst und beim 55. Amstel Gold Race nach einer ganz starken Leistung Platz drei belegt.

Der 27 Jahre alte Berliner vom Team Bora-hansgrohe musste sich im Spurt einer Dreiergruppe dem belgischen Topstar Wout Van Aert (Jumbo-Visma) und dem Briten Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers) geschlagen geben.

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Schachmann, bereits vor zwei Jahren bei Lüttich-Bastogne-Lüttich Dritter, hatte beim letzten leichten Anstieg kurz vor dem Ziel nach 218,6 km in Berg en Terblijt in den Niederlanden noch einmal attackiert, konnte aber nicht wegfahren. Im Sprint waren dann die beiden Konkurrenten einen Hauch zu stark für den zweimaligen Gewinner der Fernfahrt Paris-Nizza.

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Van Aert (26) setzte sich im Fotofinish mit wenigen Millimetern Vorsprung auf Pidcock (21) durch, das offizielle Ergebnis stand erst nach langer Auswertung der Bilder fest. Für den Vizeweltmeister war es nach Mailand-Sanremo 2020 der zweite Sieg bei einem großen Frühjahrsklassiker.

Schachmann legte einen sehr vielversprechenden Start in die Ardennen-Woche hin, die am Mittwoch mit dem Fleche Wallone fortgesetzt wird, ehe am Sonntag mit Lüttich-Bastogne-Lüttich das letzte ganz große Eintagesrennen des Frühjahres ansteht. Dort fehlt Van Aert, was Schachmanns Chancen noch einmal vergrößert.