Verfahren gegen Björn Thurau
Verfahren gegen Björn Thurau © AFP/SID/LUDOVIC MARIN
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Der frühere Profiradsportler Björn Thurau muss sich einem Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen stellen.

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Im Zuge der "Operation Aderlass" hat die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) ein Verfahren gegen den ehemaligen Profiradsportler Björn Thurau (32), Sohn des früheren Radidols Didi Thurau, wegen mehrerer möglicher Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen eingeleitet.

Man habe Erkenntnisse bezüglich mehrerer dopingrelevanter Sachverhalte des Athleten in einem sportrechtlich nicht rechtsverjährten Zeitraum von 2011 bis 2014, teilte die NADA mit.

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Es handele sich um "konkrete Anhaltspunkte, die einen regelwidrigen Gebrauch von Dopingsubstanzen und Dopingmethoden, deren unzulässigen Besitz sowie das sportrechtlich unzulässige Inverkehrbringen und Verabreichen von Dopingsubstanzen und Dopingmethoden an Dritte durch den Athleten über einen Zeitraum von mehreren Jahren nicht ausschließen."

Thurau, der seine Karriere 2019 beendete, hat unter anderem das Recht zur Stellungnahme. Die NADA entscheidet nach Abschluss des Ergebnismanagementverfahrens über den Erlass eines Sanktionsbescheids und die Einleitung des Disziplinarverfahrens vor dem Deutschen Sportschiedsgericht.