Remco Evenepoel war bei der Lombardei-Rundfahrt schwer gestürzt
Remco Evenepoel war bei der Lombardei-Rundfahrt schwer gestürzt © Imago
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München - Nach dem schweren Sturz von Remco Evenepoel kommt die Anti-Doping-Kommission des Radsports zum Urteil, dass kein Vergehen gegen das Supertalent und sein Team vorliege.

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Die unabhängige Anti-Doping-Kommission des Radsports (CADF) hat rund um den Sturz des Radsporttalents Remco Evenepoel bei der Lombardei-Rundfahrt im August kein Vergehen festgestellt. Das teilte das Gremium am Montag mit. 

Die CADF hatte nach dem Vorfall ein Verfahren eingeleitet. Grund dafür war ein Video, das Deceuninck-Quick Steps Sportlichen Leiter Davide Bramati zeigt, wie er nach dem fast zehn Meter tiefen Sturz des 20-Jährigen einen kleinen weißen Gegenstand aus der Trikottasche des Belgiers entfernt. 

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Das Team hatte erklärt, dass es sich bei dem Gegenstand um eine kleine Trinkflasche gehandelt habe. Sie sei entfernt worden, damit Evenepoel komfortabler auf der Trage der Sanitäter gelagert werden konnte. Evenepoel hatte sich bei dem Sturz unter anderem einen Beckenbruch zugezogen und seine Saison beenden müssen.