Zu früh gefreut: Julian Alaphilippe (Mitte) wird von Primoz Roglic (links) abgefangen
Zu früh gefreut: Julian Alaphilippe (Mitte) wird von Primoz Roglic (links) abgefangen © Getty Images
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Beim 106. Lüttich-Bastogne-Lüttich düpiert Primoz Roglic Weltmeister Julian Alaphilippe auf der Ziellinie. Der Franzose wird im Anschluss noch mit einer Zeistrafe belegt.

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Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist!

Diese Lebensweisheit musste Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) bei 106. Austragung des Traditionsrennens Lüttich-Bastogne-Lüttich auf die harte Tour lernen.

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Nach 257 Kilometern riss der Weltmeister, der in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe durchkam, jubelnd die Arme hoch. Aber kurz vor der Ziellinie sprintete Primoz Roglic (Jumbo - Visma) noch an dem Franzosen vorbei und krallte sich den Prestigesieg in der wallonischen Hauptstadt.

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"Es ist unglaublich. Es war so eng am Ende. Du darfst nie aufgeben und musst bis zum letzten Meter, fast schon Zentimeter pushen. Ich bin extrem glücklich über den Sieg", strahlte der Tour-Zweite über seinen ersten Erfolg bei einem der fünf Monumente.

Für Alaphilippe kam es aber noch dicker. Im Rahmen des Zielsprints hatte er den Schweizer Marc Hirschi (Sunweb) mit einer Welle behindert und so jeglicher Siegchance beraubt. Als Strafe dafür wurde er von der Jury auf den fünften Rang zurückgestuft.

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Damit rutscht Hirschi auf den Silberrang, während Tour-Sieger Tadej Pogacar (UAE - Team Emirates) den dritten Rang einfuhr. Mit Matej Mohoric (Bahrain - McLaren) auf Rang vier landeten insgesamt sogar drei Slowenen in der Top 5.

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Die Verfolgergruppe, angeführt vom Niederländer Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) kam mit 14 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Schwerer Unfall überschattet Etappe

Straßenrad-Olympiasieger Greg Van Avermaet hat sich bei einem Sturz beim Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich schwere Verletzungen zugezogen. Der 35 Jahre alte Teamkollege von Simon Geschke (Berlin) erlitt knapp 100 km vor dem Ziel mehrere Brüche. Die Saison ist damit für den Belgier beendet.

Röntgenaufnahmen, die in einem Lütticher Krankenhaus gemacht wurden, zeigen eine Trennung des Schultereckgelenkes sowie drei gebrochene Rippen, einen kleinen Pneumothorax und eine kleine Fraktur des ersten Brustwirbelquerfortsatzes. Eine Gehirnerschütterung habe Van Avermaet nicht erlitten. Dies teilte Max Testa, Chefarzt des CCC-Teams mit.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)