Pascal Ackermann (l.) sprintet zum Auftaktsieg beim Tirreno-Adriatico
Pascal Ackermann (l.) sprintet zum Auftaktsieg beim Tirreno-Adriatico © Imago
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Im Schatten der Tour de France sprintet Pascal Ackermann beim Tirreno-Adriatico zum Sieg auf der 1. Etappe. Im Finish hängt er einen Kolumbianer ab.

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Top-Sprinter Pascal Ackermann hat die erste Etappe der Rad-Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen und damit einen kleinen Befreiungsschlag gelandet.

Der 26-Jährige vom deutschen Team Bora-hansgrohe setzte sich am Montag nach 133 km rund um Lido di Camaiore dank eines starken Schlusssprints durch, auf den letzten Metern verwies er Fernando Gaviria (UAE Team Emirates) noch auf den zweiten Rang. Zwischen dem Kolumbianer und der Bande fand Ackermann eine Lücke und schob sich vorbei.

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Nach zuletzt enttäuschenden Resultaten feierte Ackermann damit seinen fünften Saisonsieg. Der Pfälzer hatte zuletzt bei der Straßenrad-EM im französischen Plouay ebenso wie bei der deutschen Meisterschaft auf dem Sachsenring den Sieg verpasst.

Ackermann: "Mein Sprint war gut"

Der Erfolg zum Auftakt in Italien sei nun "ein unglaublicher Sieg bei einem schönen Rennen", sagte Ackermann, "mein Sprint war gut. Ich denke, ich habe gewonnen, weil ich bis zum letzten Meter Druck gemacht habe".

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Die 55. Auflage der Fernfahrt war ursprünglich für März geplant gewesen, aufgrund der Corona-Pandemie findet sie nun aber im Schatten der ebenfalls verschobenen Tour de France statt.

Der Tirreno Adriatico wird mit insgesamt acht Etappen noch bis zum kommenden Montag ausgetragen.