Bilder wie diese wird es von der Straßenrad-WM 2020 nicht geben.
Bilder wie dieses von der Straßenrad-WM 2018 aus Österreich wird es 2020 nicht geben. © Imago
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Das Coronavirus hat bereits zur Absage zahlreicher Sportveranstaltungen geführt. Zu diesen gesellt sich nun auch die Straßenrad-WM in der Schweiz dazu.

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Die diesjährigen Straßenrad-Weltmeisterschaften in der Schweiz sind wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das gaben die Organisatoren der Großveranstaltung am Mittwoch bekannt.

Die Titelkämpfe hätten vom 20. bis 27. September in Aigle und Martigny stattfinden sollen, können dort wegen der aktuellen Bestimmungen aber nicht ausgetragen werden.

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UCI sucht neuen Austragungsort

Der Radsport-Weltverband UCI sucht nun nach Alternativen. Die WM soll möglichst zum gleichen Termin in einem anderen europäischen Land über die Bühne gehen, hieß es in einer Mitteilung. Es ist laut UCI aber noch offen, ob alle geplanten Rennen durchgeführt werden können. 

Der Schweizer Bundesrat hatte vor der Entscheidung zur Absage Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern bis zum 30. September verboten. Außerdem werden seit dem 8. August Einreisende aus 45 Ländern unter Quarantäne gestellt.

"Aus diesem Grund ist es unmöglich, die Weltmeisterschaften zu organisieren", teilten die Veranstalter mit. An der WM hätten insgesamt 1200 Fahrer und Fahrerinnen teilnehmen sollen.

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"Wir sind traurig und enttäuscht. Wir haben mehr als zwei Jahre lang hart gearbeitet, um ein großartiges Ereignis auf einer außergewöhnlichen Strecke auszutragen", wurden Gregory Devaud und Alexandre Debons, Co-Präsidenten des WM-OK, in einer Mitteilung zitiert: "Wir sind uns bewusst, dass die nationale und weltweite Gesundheitssituation Vorsichtsmaßnahmen erfordert, und wir denken an alle, die von diesem Virus betroffen sind."

Zuletzt gab es bereits Gerüchte, dass die WM aufgrund der Corona-Pandemie verlegt werden soll. "Ohne eine deutliche Lockerung der Bestimmungen für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen werden die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften nicht stattfinden können", hatten die Organisatoren in der vergangenen Woche erklärt.