John Degenkolb wechselte von Trek-Segafredo zu Lotto-Soudal
John Degenkolb wechselte von Trek-Segafredo zu Lotto-Soudal © Getty Images
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Große Ehre für Radprofi John Degenkolb: Fünf Jahre nach seinem Sieg bei Paris-Roubaix wird eine der berühmten Kopfsteinpflasterpassagen nach ihm benannt.

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Der deutsche Radprofi John Degenkolb hat sich ein sportliches Denkmal gesetzt: Fünf Jahre nach seinem Sieg bei Paris-Roubaix wurde am Montag eine der berühmten Kopfsteinpflasterpassagen des wichtigsten Frühjahrsklassikers nach dem 31-Jährigen benannt.

Degenkolb wird als erster aktiver Radprofi auf diese Weise gewürdigt

Künftig wird der mit 3700 m längste Pave-Sektor Hornaing–Wandignies-Hamage den Namen Degenkolbs tragen.

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Degenkolb ist der erste aktive Radprofi, der auf diese Weise gewürdigt wurde. Zudem erhielten bisher nur Franzosen diese Auszeichnung.

"Ich habe keine Worte, um meine Gefühle zu beschreiben. Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, hielt ich es für einen Scherz", sagte Degenkolb, der im kalten Norden Frankreichs feierlich ein Band in den Farben der Tricolore durchschnitt: "Nie hätte ich mir vorstellen könne, irgendwann mal meinen eigenen Pave-Sektor bei der Königin aller Klassiker, der Hölle des Nordens, zu erhalten. Ich bin unvorstellbar überwältigt, beeindruckt und glücklich." 

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Auszeichnung für Verdienste bei und um das Rennen

Die offizielle Einweihung des Degenkolb-Paves fand auf dem Kopfsteinpflasterstück in der Gemeinde Erre statt. Lotto-Soudal-Profi Degenkolb wurde für seine Verdienste bei und um das Rennen geehrt.

2015 hatte er die "Königin der Klassiker" als erster Deutscher nach Josef Fischer (1896) gewonnen, 2018 folgte der Triumph bei der Roubaix-Etappe der Tour de France.

Maßgeblich für die Ehrung war aber Degenkolbs Einsatz für das Roubaix-Nachwuchsrennen, das er mit einer Crowdfundig-Kampagne vor dem Aus bewahrte. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich für die "Amis de Paris-Roubaix", die "Freunde von Paris-Roubaix", die sich unter anderem für den Erhalt des Kopfsteinpflasters einsetzen.