Das U23-Zeitfahren bei der Rad-WM entwickelte sich zur Wasserschlacht
Das U23-Zeitfahren bei der Rad-WM entwickelte sich zur Wasserschlacht © Getty Images
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Mikkel Bjerg schafft bei der Rad-WM den Titel-Hattrick im U23-Einzelzeitfahren. Der Däne setzt sich bei grenzwertigen Bedingungen durch, die zu vielen Stürzen führen.

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Bei teilweise nahezu irregulären Bedingungen hat der Däne Mikkel Bjerg zum dritten Mal in Folge WM-Gold im U23-Einzelzeitfahren gewonnen.

Der 20-Jährige, der im kommenden Jahr für den Profirennstall UAE Team Emirates fahren wird, setzte sich bei den Titelkämpfen in der britischen Grafschaft Yorkshire souverän vor den beiden Amerikanern Ian Garrison und Brandon McNulty durch. Schon 2018 und 2017 war Ausnahmetalent Bjerg siegreich. (Alle Infos zur Straßenrad-WM)

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Bizarre Stürze bei Dauerregen

Im strömenden Dauerregen erreichten die beiden deutscher Starter Miguel Heidemann (Trier/+2:44 Minuten) und Juri Hollmann (Berlin/+3:00) nur die Ränge 25 und 33. Es war das bisher schlechteste deutsche WM-Abschneiden in dieser Disziplin. In den teils riesigen Pfützen kam es wie beim Dänen Johan Price-Pejtersen zu bizarren Stürzen.

"Manchmal stand das Wasser einen halben Meter auf der Straße. Man fährt rein und es bremst einen um zehn km/h runter. Das war so brutal", sagte Heidemann. Ein Abbruch wäre aus seiner Sicht dennoch nicht angebracht gewesen. "Ich bin ehrlich, solange es für alle dasselbe ist, können wir fahren. Es war auch bei dem Wetter geil", merkte Heidemann an. U23-Bundestrainer Ralf Grabsch bezeichnete die Umstände als "grenzwertig".