Raimondas Rumsas Jr. wurde des Dopings überführt
Raimondas Rumsas Jr. wurde des Dopings überführt © Imago

Wie der Vater, so der Sohn: Raimondas Rumsas Jr. wird des Dopings überführt und lange gesperrt. Damit wandelt der Radsportler auf den Spuren seines Vaters.

Das italienische Anti-Doping-Gericht hat den in Italien lebenden litauischen Radprofi Raimondas Rumsas jr. (23) wegen Dopings für vier Jahre bis zum 22. Oktober 2021 gesperrt.

Dem Sohn des ehemaligen Dopingsünders Raimondas Rumsas war bei einer Trainingskontrolle am 7. September 2017 im toskanischen Capannori die Einnahme des Wachstumshormons GHRP-6 nachgewiesen worden.

Vater Raimondas Rumsas war beim Giro d'Italia 2003 positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet und für ein Jahr gesperrt worden. Ein Jahr zuvor war er Gesamtdritter der Tour de France gewesen. Während der Frankreich-Rundfahrt wurde seine Frau Edita bei einer Grenzkontrolle nach Italien mit erheblichen Mengen Epo, Anabolika und Aufputschmitteln im Auto erwischt und festgenommen.

Der jüngere Sohn Linas, selbst Amateur-Rennfahrer, erlag im Mai 2017 mit 21 Jahren einem Herzinfarkt. Die Staatsanwaltschaft der toskanischen Stadt Lucca vermutet, dies sei die Folge der Einnahme verbotener Dopingsubstanzen gewesen.

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