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(FILES) A file photo taken on July 24, 2 © Getty Images
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Lance Armstrong kann die Entscheidung, Jan Ullrich nicht zum Start der Tour de France einzuladen, nicht verstehen. Der Dopingsünder schießt gegen den Veranstalter.

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Auf dem Rad Rivalen, in der Opferrolle Verbündete: Der tief gefallene Rad-Star Lance Armstrong hat den Tour-de-France-Veranstalter ASO scharf für seine Entscheidung attackiert, den einzigen deutschen Tour-Sieger Jan Ullrich nicht zum Grand Départ der 104. Frankreich-Rundfahrt in Düsseldorf einzuladen. 

"Den Roten Teppich für Leute wie Jalabert, Virenque, Hinault (und viele andere) ausrollen, aber Jan nicht einladen? Pfft. F... ASO!", schrieb der Texaner am Mittwoch via Twitter. Ullrichs Tour-Sieg jährt sich 2017 zum 20. Mal. 

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Der 43-Jährige, der inzwischen auf Mallorca lebt, wird in Düsseldorf nicht erscheinen. Neben der ASO verzichtete auch die Stadt Düsseldorf auf eine Einladung. Stattdessen tritt Ullrich am Rande der zweiten Etappe in Korschenbroich auf.

Ullrich war 2006 kurz vor dem Start der Tour wegen seiner Verwicklung in die weitreichende Fuentes-Affäre suspendiert worden, im Februar 2007 beendete er dann seine Karriere. Kritisiert wird an Ullrich vor allem die von ihm selbst bis heute nur unzureichend aufgearbeitete Vergangenheit.

Armstrong selbst ist dabei zumindest einen Schritt weiter. Er hatte nach jahrelangen Dementis 2013 in einem Interview mit Talk-Masterin Oprah Winfrey eingestanden, über Jahre mit Substanzen wie Epo und Wachstumshormonen gedopt zu haben. Der Weltverband UCI hatte Armstrong wegen systematischen Dopings unter anderem seine sieben Siege bei der Tour de France zwischen 1999 und 2005 aberkannt.