Post-COVID-Betroffene sollen besser eingebunden werden
Post-COVID-Betroffene sollen besser eingebunden werden © AFP/SID/NARINDER NANU
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Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bereitet sich im Bereich des Rehabilitationssports auf eine neue Zielgruppe vor.

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Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bereitet sich im Bereich des Rehabilitationssports auf eine neue Zielgruppe vor. Wie der Verband mitteilte, werden mit sofortiger Wirkung erste Maßnahmen für die bessere Integration von Post-COVID-Betroffenen eingeleitet. Vereine und Übungsleiter sollen mit verschiedenen Materialien und Angeboten auf die neue Herausforderung eingestellt werden.

Laut DBS hätten zahlreiche Betroffene auch Monate später noch mit den typischen Corona-Symptomen zu kämpfen oder die Beschwerden kommen gar erst dann zum Vorschein. "Kurz- und mittelfristig ist davon auszugehen, dass immer mehr Betroffene den Weg in die Rehabilitationssportangebote der Vereine finden werden", sagte DBS-Vize-Präsidentin Katrin Kunert deshalb. Es gehe nun darum, die optimal einzubinden.

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Um flächendeckende und qualitativ hochwertige Angebote sicherzustellen, müsse der Verband "Unterstützungshilfen und Informationen bieten", erklärte die für Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport zuständige Kühnert weiter. Deshalb wurden bereits Durchführungsempfehlungen und ein Leitfaden für Vereine entwickelt, außerdem solle es vorbereitende Seminare für Übungsleiter geben.