Scouting für Behindertensport durch Corona erschwert
Scouting für Behindertensport durch Corona erschwert © AFP/SID/CHRISTOPHE SIMON
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Das Internationale Paralympische Komitee hilft den nationalen Verbänden in der Coronakrise mit einer kleinen Finanzspritze von 1,8 Millionen Euro.

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Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hilft den nationalen Verbänden in der Coronakrise mit einer kleinen Finanzspritze. Wie der Dachverband mitteilte, unterstützt er seine über 200 Mitgliedsorganisationen im Jahr 2021 mit einem Zuschuss von insgesamt 1,8 Millionen Euro. Es ist die bislang größte Unterstützung des IPC und geht deutlich über die bisherigen jährlichen Initiativen zur Förderung traditioneller Sportentwicklungsprogramme hinaus. 

Die nationalen Verbände können im Dezember jeweils Zuschüsse für Lizenzen und Mitgliedsbeiträge, die Entwicklung des Parasport sowie die Vorbereitung der Paralympics beantragen. Der Deutsche Behindertensportverband könnte so bis zu 22.500 Euro aus dem Topf bekommen. Die Kontinentalverbände von Afrika, Asien und Ozeanien erhalten noch zusätzliche Fördermittel für lokale Vereine.

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"Aufgrund der weltweiten COVID-19-Restriktionen macht die Umsetzung unseres jährlichen Zuschussförderprogramms im Moment keinen Sinn, da es für unsere Mitglieder schwierig wäre, traditionelle Sportentwicklungsprogramme umzusetzen", sagte IPC-Präsident Andrew Parsons. Deshalb habe das Internationale Paralympische Komitee eine Reihe von Initiativen kombiniert, um den Mitgliedern "das höchste Niveau an Zuschussunterstützung zu bieten, das es je gegeben hat."