In Rio holte Deutschland zwei Medaillen im Para-Kanu
In Rio holte Deutschland zwei Medaillen im Para-Kanu © AFP/SID/YASUYOSHI CHIBA
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Die deutschen Para-Kanuten werden aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Ungarn beim einzig verbliebenen internationalen Wettkampf nicht starten.

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Köln (SID) - Die deutschen Para-Kanuten werden aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage in Ungarn beim einzig verbliebenen internationalen Wettkampf in dieser Saison nicht an den Start gehen. Wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mitteilte, hat das Trainerteam um Chefcoach Andre Brendel gemeinsam mit der Mannschaft entschieden, auf den Weltcup in Szeged am 25. und 26. September zu verzichten. Große Teile Ungarns wurden vom Auswärtigen Amt als Corona-Risikogebiete deklariert.

"Neben dem Infektionsrisiko auf der Reise und vor Ort hat auch die Möglichkeit der 14-tägigen Quarantäne nach der Rückkehr unsere Entscheidung beeinflusst. Dies wäre für einige Mitglieder des Teams aufgrund ihrer beruflichen und persönlichen Situation so nicht vertretbar gewesen", begründete Brendel den Schritt. Der Weltcup in Szeged ist der letzte verbliebene internationale Wettkampf in 2020, alle sonstigen Events wurden gestrichen.

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