Franziska Liebhardt kann wieder nach vorne blicken
Franziska Liebhardt kann wieder nach vorne blicken © Getty Images
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Franziska Liebhardt kann aufatmen. Die Paralympics-Siegerin im Kugelstoßen bekommt eine Spenderlunge und richtet den Blick wieder nach vorne.

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Ungewissen Monaten folgte die Erleichterung: Franziska Liebhardt, Paralympics-Siegerin im Kugelstoßen, hat eine neue Spenderlunge bekommen.

"Es war ein Mischmasch aus Aufregung, Ängsten und Vorfreude", sagte die 38-Jährige über den Moment, als der Anruf aus der Klinik kurz vor Ostern kam. 

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Sieben Monate hatte sie darauf gewartet. Durch die lange Wartezeit haben sie auch ihre Erfahrungen rund um die Paralympischen Spiele 2016 in Rio geholfen, sagte sie: "Weil der Sport einen vieles lehrt, was man auch im Kampf gegen eine schwere Erkrankung braucht." 

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Vor ihrer Operation hatte sich Franziska Liebhardt noch große Sorgen aufgrund der Corona-Pandemie gemacht. "Corona verschlimmert meine persönliche Situation insofern, dass ich natürlich als Hochrisikopatientin gelte. Eine Infektion mit dem Virus würde mich, wegen der schweren Vorschädigung meiner Lunge, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leben kosten", sagte die gebürtige Berlinerin dem SID Ende März. 

Nun blickt Liebhardt nach vorne: "Ich hoffe, wieder in ein normales Leben zurückkehren zu können."

Auch wenn sie selbst ihre aktive Karriere nach Gold im Kugelstoßen und Silber im Weitsprung in Rio beendet hatte, kann Liebhardt sich vorstellen bei den Paralympischen Spielen 2021 dabei zu sein: "Wenn der DBS mich in Tokio in irgendeiner Form als Helferlein mitnehmen möchte, werde ich sicherlich nicht nein sagen."