Köhler vermeidet Vergleiche mit früheren Schwimmerinnen
Köhler vermeidet Vergleiche mit früheren Schwimmerinnen © SID/SID/SID
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Vizeweltmeisterin Sarah Köhler will nicht mit früheren Top-Schwimmerinnen verglichen werden.

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Vizeweltmeisterin Sarah Köhler will nicht mit früheren Top-Schwimmerinnen verglichen werden. "Weil ich definitiv nicht bin wie Franziska van Almsick, ich bin auch nicht wie Britta Steffen oder sonst irgendwer, der vor mir erfolgreich war", sagte Köhler im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Ich bin ich!"

Dass sie in der öffentlichen Wahrnehmung auch immer etwas im Schatten ihres Verlobten, dem Doppelweltmeister Florian Wellbrock, steht, ist für Köhler dagegen kein großes Problem. "Er ist der Erfolgreichere von uns beiden, mit einem Doppelweltmeister kann ich da nicht zwingend mithalten", sagte die 26-Jährige: "Er soll für seine Erfolge auch die Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient."

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Eine Inszenierung als Schwimm-Traumpaar, die aus Vermarktungsgründen womöglich verlockend wäre, wird es mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio nicht geben. "Wir sind zwei Einzelsportler, und als die wollen wir auch wahrgenommen werden", betonte die Kurzbahn-Weltrekordlerin. Man wolle sich öffentlich zwar "nicht verstecken, aber wir treten nicht im Doppelpack auf".

Für die bereits für Olympia qualifizierte Köhler ist eine Medaille in Tokio "natürlich das große Ziel". Dass Ausnahmeschwimmerin Katie Ledecky (USA) auf ihren Langstrecken als unschlagbar gilt, frustriert Köhler nicht - im Gegenteil. "Man kann an ihr sehen, was möglich ist und in welche Zeitbereiche man vordringen kann, wenn man die richtige Technik hat und der Trainingsplan stimmt", sagte Köhler: "Das spornt natürlich auch an."