Keine Olympischen Spiele für Arne Gabius
Keine Olympischen Spiele für Arne Gabius © AFP/SID/YURI KADOBNOV
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Der Olympia-Traum von Marathonläufer Arne Gabius ist geplatzt, Richard Ringer darf nach einer Galavorstellung vom Tokio-Ticket träumen.

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Der Olympia-Traum von Marathonläufer Arne Gabius ist geplatzt, Richard Ringer darf nach einer Galavorstellung vom Tokio-Ticket träumen: Der ehemalige deutsche Rekordhalter Gabius stieg am Sonntag beim Marathon in Siena bereits nach knapp zwölf Kilometern aus. Ringer lief in 2:08:49 Stunden die viertschnellste deutsche Zeit und schob sich in der internen Qualifikationsrangliste-Rangliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) auf Rang zwei vor.

Für den 40 Jahre alten Gabius war das Rennen auf dem 5 km langen Rundkurs auf dem Flughafen in Siena die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) zu qualifizieren. Das Ersatzrennen am kommenden Sonntag auf dem Flughafen in Enschede ist für den Arzt aus beruflichen Gründen nicht machbar.

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Ursprünglich hatte Gabius am Sonntag in seiner Heimatstadt Hamburg an den Start gehen sollen, doch der Elite-Marathon an der Elbe wurde wegen Corona abgesagt. Deshalb musste Gabius umplanen und reiste nach Siena.

Für die drei Olympia-Startplätze bei den Männern bewerben sich aktuell vier Kandidaten: Der deutsche Rekordhalter Amanal Petros (2:07:18), Ringer (2:08:49), Pfeiffer (2:10:18) und Simon Boch (2:10:48) haben die geforderte Norm von 2:11:30 Stunden bereits unterboten.

Auch bei den Frauen wird in Enschede wohl die Olympia-Entscheidung fallen, da Katharina Steinrück und Rabea Schöneborn ihren Start angekündigt haben. Insgesamt haben fünf DLV-Athletinnen die Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden geknackt: Melat Kejeta (2:23:57), Deborah Schöneborn (2:26:55), Steinrück (2:27:26), Anja Scherl (2:28:25) und Rabea Schöneborn (2:28:42).