Max Hoff sieht eingeschränkten Anti-Doping-Kampf kritisch
Max Hoff sieht eingeschränkten Anti-Doping-Kampf kritisch © AFP/SID
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Kanu-Olympiasieger Max Hoff befürchtet in einigen Sportarten Auswirkungen auf die Ergebnisse bei Olympia durch den eingeschränkten Anti-Doping-Kampf.

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Kanu-Olympiasieger Max Hoff (38) befürchtet in einigen Sportarten Auswirkungen auf die Ergebnisse bei den Olympischen Spielen durch den eingeschränkten Anti-Doping-Kampf während der Corona-Pandemie.

Er habe bereits "ein paar Wettkämpfe gesehen, wo ich überrascht war, welche Leute da auf einmal in der Weltspitze unterwegs sind, die man vorher nicht unbedingt auf der Rechnung hatte", sagte der Athletensprecher der deutschen Kanuten in einer Medienrunde.

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"Ich glaube auch, dass es in dieser langen Zeit, in der es keine Dopingkontrollen gab, bestimmt ein paar schwarze Schafe gab", sagte Hoff, der 2016 im Kajak-Vierer Olympia-Gold gewonnen hatte.

Im Hinblick auf die Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) hofft er, dass "derzeit wieder in allen Ländern vernünftig kontrolliert" wird und dass "diejenigen, die bei uns nicht mit fairen Regeln gespielt haben, erwischt werden". 

Sportdirektor Jens Kahl vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) will durch "bessere Trainingsmethoden" und "wissenschaftliche Methoden" mögliche Nachteile ausgleichen. "Es ist keine neue Situation für uns. Es sind international auch unter normalen Bedingungen immer noch genügend Leute dabei, die sich nicht fair verhalten", sagte Kahl: "Wir wollen sauberen Sport und versuchen, unsere Leistungen sauber zu produzieren."