Max Hartung fehlt die Chancengleichheit im Weltsport
Max Hartung fehlt die Chancengleichheit im Weltsport © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

Max Hartung sieht das Prinzip der Chancengleichheit im Weltsport vor den Olympischen Spielen in Tokio mehr denn je außer Kraft gesetzt.

Anzeige

Athletensprecher Max Hartung (31) sieht das Prinzip der Chancengleichheit im Weltsport vor den Olympischen Spielen in Tokio mehr denn je außer Kraft gesetzt.

"Es ist jetzt schon maximal unfair", sagte Hartung bei Spox: "Wir haben schon ein Jahr hinter uns, in dem die Trainingsbedingungen wohl so abweichend waren wie noch nie zuvor. Manche konnten in Gruppen trainieren, manche waren einfach nur zuhause eingesperrt."

Anzeige

Der viermalige Fecht-Europameister saß zuletzt in Quarantäne, da zwei seiner Teamkollegen beim Weltcup in Budapest positiv getestet worden waren. "Jetzt haben wir die Lage, dass manche Kontrahenten um die Medaillen geimpft sind, während wir in Deutschland in den nächsten Monaten mit der ständigen Sorge leben müssen, uns noch vor Tokio zu infizieren", sagte Hartung.

Zweifel an der sicheren Austragung der Spiele (23. Juli bis 8. August) begleiten Hartung in seiner Vorbereitung. Er sehe "die üble Infektionslage, vor allem in Europa".

Er sehe, "wie schleppend es mit den Impfungen läuft". Dennoch hat Hartung die Hoffnung noch nicht aufgegeben, "dass wir uns in ein paar Monaten wieder in einer besseren Lage befinden und dann auch wieder anders auf Tokio geblickt werden kann".