Klete Keller muss ernsthafte Konsequenzen fürchten
Klete Keller muss ernsthafte Konsequenzen fürchten © Imago
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Klete Keller wird sich der Ausmaße seiner Teilnahme am Sturm auf das Kapitol bewusst. Bei seinen ehemaligen Trainer entschuldigt er sich unter Tränen.

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Klete Keller ist nach seiner Teilnahme beim Sturm auf das US-Kapitol in Washington angeklagt worden. 

Dem Olympiasieger von 2004 und 2008 droht eine empfindliche Geld- und sogar eine Haftstrafe. Nun hat er sich unter Tränen bei seinen ehemaligen Trainern entschuldigt. 

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Schwimm-Coach Jon Urbanchek berichtete in den New York Times von einem Telefongespräch mit Keller. Dabei habe der 38-Jährige 15 Minuten lange geweint. Sein ehemaliger Schützling habe mit dem Ausmaß der Konsequenzen nicht gerechnet. Mark Schubert, der Keller ebenfalls einst betreute, fügte an: "Er hat immer wieder gesagt: 'Du hast so viel für mich gemacht und ich hab dich im Stich gelassen.'" 

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Keller war am 6. Januar beim Sturm auf das Kapitol identifiziert und beim FBI angezeigt worden. Er hatte bei den Vorfällen in der US-Hauptstadt seinen Olympia-Trainingsanzug an und verzichtete außerdem auf einen Mundnasenschutz oder eine andere Form der Vermummung. 

Ihm drohen nun bis zu fünf Jahre hinter Gittern und eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Dollar. Weil er aber in mehreren Punkten angeklagt ist, könnten sowohl die Gefängnis-, als auch die Geldstrafe noch deutlich höher ausfallen.