Laut Hartung sollten Olympia-Teilnehmer geimpft werden
Laut Max Hartung sollten Olympia-Teilnehmer geimpft werden © AFP/SID/TOM WELLER
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Topfechter Max Hartung ist für eine zügige Impfung von möglichen Olympia-Teilnehmern. Als Voraussetzung nennt er, dass Risikogruppen geschützt sind.

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Topfechter Max Hartung hat sich für eine zügige Impfung von möglichen Olympia-Teilnehmern ausgesprochen, wenn die Risikogruppen geschützt sind.

"Kein Athlet wird einem Menschen, der ein höheres Gesundheitsrisiko hat, sagen, dass sein Sport wichtiger sei als das Leben eines anderen", sagte der Präsident des Vereins Athleten Deutschland den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Aber wir Athleten wollen ein Teil einer gesamtgesellschaftlichen Debatte darüber sein, welche Vorgehensweise bei den weiteren Impfungen gewählt werden sollte."

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Sportler seien den Infektionsrisiken in besonderem Maße ausgesetzt, so Hartung: "Wir Athleten stellen ständig unsere Gesundheit für den Sport zurück. Es geht nicht nur darum, unsere eigene Gesundheit und unsere Leistungsfähigkeit zu schützen, sondern auch die Gesundheit anderer Menschen."

Sorgen macht sich Hartung "um Infektionen unter Sportlern bei den Qualifikationswettkämpfen, die jetzt anstehen". Die Sportler hätten jahrelang für die Spiele trainiert. Um sich vorzubereiten oder sich zu qualifizieren, müssten sie nun reisen und das Wagnis eingehen, sich möglicherweise anzustecken. 

Eine Impfpflicht für die geplanten Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) lehnt Hartung ab. Aber er glaube nicht, so der 31-Jährige, "dass es eine große Gruppe von Athleten geben wird, die eine Impfung ausschlagen. Sportkarrieren sind kurz und schnell vergänglich".