Der Pole Witold Banka ist seit 1. Januar 2020 Chef der WADA
Der Pole Witold Banka ist seit 1. Januar 2020 Chef der WADA © Getty Images
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Der Internationale Sportgerichtshof CAS trifft eine Entscheidung über Russland. Die Welt-Anti-Doping-Agentur begrüßt das Urteil weitgehend.

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Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat das Urteil im Doping-Skandal um Russland weitgehend begrüßt und sieht sich in dem Verfahren als Sieger.

"Die WADA freut sich, diesen wegweisenden Fall gewonnen zu haben", erklärte WADA-Präsident Witold Banka. Man habe nichts unversucht gelassen, "um diesen sehr schwierigen Fall zu untersuchen." Der CAS habe die Ergebnisse der WADA zu den Manipulationen der Daten aus dem Moskauer Labor durch die russischen Behörden eindeutig bestätigt.

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Die WADA betonte auch, dass man die eigene Position trotz des anhaltenden Widerstands und der Verweigerung Russlands klar belegen konnte und ein ordnungsgemäßes Verfahren durchgeführt habe. "Deshalb ist dieses Urteil ein wichtiger Moment für sauberen Sport und Sportler auf der ganzen Welt", hieß es weiter.

Man sei aber auch enttäuscht, dass der CAS der Empfehlung von vier Jahren nicht komplett gefolgt sei. "Wir glauben, dass die Empfehlung verhältnismäßig und vernünftig war, aber letztendlich ist die WADA nicht Richter, sondern der Staatsanwalt, und wir müssen die Entscheidung des Gremiums respektieren", hieß es in einer Mitteilung.

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Der CAS hatte am Donnerstag beschlossen, dass Russland für zwei Jahre vom Weltsport ausgeschlossen wird und damit als Nation nicht an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio 2021 (Sommer) und Peking 2022 (Winter) teilnehmen darf. Der Gerichtshof halbierte damit die am 9. Dezember 2019 durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verhängten Sanktionen.