Felix Loch will noch lange Rodeln
Felix Loch will noch lange Rodeln © AFP/SID/JOHANN GRODER
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Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch denkt nach den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking noch lange nicht ans Aufhören.

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Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch denkt nach den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking noch lange nicht ans Aufhören. "Wenn es körperlich und gesundheitlich passt, sind die Spiele 2026 für mich machbar", sagte der 31-Jährige dem Münchner Merkur/tz und ergänzte: "Rodeln kann man doch lange. Wenn ich sehe, wie lange der Schorsch (Georg Hackl, d. Red) oder ein Armin Zöggeler vorne mitgefahren sind, geht das auf jeden Fall."

Loch wäre bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo 36 Jahre alt. "Den Spaß werde ich auf jeden Fall bis dahin nicht verlieren", versicherte er.  

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Der dreimalige Olympiasieger hatte nach 22-monatiger Durststrecke vor zwei Wochen den Saisonauftakt in Innsbruck gewonnen und anschließend auch im sächsischen Altenberg triumphiert. Das Gewinnen fühle sich "sehr gut" an: "Es war einfach nur schön, dass es endlich wieder funktioniert", sagte der Berchtesgadener, der im Sommer deutlich mehr trainiert und mit seinem Mentor Georg Hackl am Schlitten getüftelt hatte. 

Für die Ende Januar stattfindende Heim-WM, die coronabedingt vom kanadischen Whistler an den Königssee verlegt wurde, will er versuchen, "so erfolgreich abzuschneiden wie 2016", sagte Loch. Damals hatte er im Einsitzer sowie in der Teamstaffel triumphiert. Gold "würde ich nehmen", sagte der 13-malige Weltmeister lachend.