Der DOSB will sich nicht bei Impfungen vordrängen
Alfons Hörmann warnt vor COVID-Auswirkungen © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
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Präsident Alfons Hörmann hat auf der 17. Mitgliederversammlung des DOSB vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie gewarnt.

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Präsident Alfons Hörmann hat auf der 17. Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie gewarnt.

"2020 war schwierig", sagte er, der DOSB stelle sich jedoch "darauf ein, dass 2021 noch schwieriger wird." Die "wirtschaftliche und emotionale Kraft", so Hörmann, gehe im zweiten Lockdown verloren, es warte "eine große Herausforderung".

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Die gehe über die finanziellen Verluste hinaus, die ein Rekord-Sporthaushalt (291 Millionen Euro) des Bundesinnenministeriums und die Millionenhilfe für den Profisport abfedern sollen.

Der DOSB prognostiziert einen Mitgliederschwund von acht bis zehn Prozent in seinen fast 90.000 Vereinen. "Es besteht die reale Gefahr, dass wir Sportdeutschland in seiner Struktur nach der Krise deutlich geschwächt vorfinden", sagte Hörmann.