Olympia in Tokio: Organisatoren drehen an Kostenschraube
Olympia in Tokio: Organisatoren drehen an Kostenschraube © AFP/SID/KAZUHIRO NOGI
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Das OK der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio dreht an der Kostenschraube. Die Eröffnungs- und Schlussfeier sollen "einfacher" werden.

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Die Organisatoren der wegen der Corona-Pandemie verlegten Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio drehen weiter an der Kostenschraube. Am Mittwoch wurde ein neuer Kreativdirektor vorgestellt, der die Eröffnungs- und Schlusszeremonien im nächsten Sommer "einfacher und zurückhaltender" gestalten soll.

Diese Aufgabe fällt dem Werbefachmann Hiroshi Sasaki zu, der bereits die Zeremonie zur Übergabe der Spiele von Rio de Janeiro 2016 nach Tokio mitgestaltet hatte. Sasaki ersetzt ein siebenköpfiges Kreativteam.

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"Es ist angemessen, die zeremoniellen Ereignisse und Programme einfacher zu gestalten und sie in gewisser Weise die Erfahrungen der Welt mit der Corona-Pandemie widerspiegeln zu lassen", hieß es in der Erklärung der Organisatoren.

Sasaki sagte, schrill und extravagante Zeremonien seien einst bestaunt worden, sie würden aber in der heutigen Zeit "als zu viel empfunden. Wir müssen diese Zeit als Chance betrachten, uns zu ändern - wegen COVID-19, oder eher dank COVID-19."

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Die Organisatoren für die Olympischen Spiele (23. Juli bis zum 8. August) haben in den letzten Wochen ein neues Budget, einen neuen Zeitplan für Testveranstaltungen und Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus beschlossen. 

Die Sommerspiele werden nach aktuellen Planungen mindestens knapp 13 Milliarden Euro (15,9 Milliarden US-Dollar) kosten. Die Mehrkosten durch die Verschiebung um ein Jahr gaben die Olympia-Macher mit 2,29 Milliarden Euro (2,8 Milliarden US-Dollar) an.

Die japanische Öffentlichkeit ist weiterhin gegen die Austragung der Spiele im kommenden Sommer, eine Mehrheit befürwortet eine weitere Verschiebung oder gar eine Absage.