Absage aller Testwettkämpfe bestätigt
Absage aller Testwettkämpfe bestätigt © FIRO/FIRO/SID
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Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking und der FIS haben am Freitag die Absage aller geplanten Testwettkämpfe bestätigt.

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Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking und der Internationale Ski-Verband FIS haben am Freitag die Absage aller geplanten Testwettkämpfe bestätigt. Die zweite Welle des Coronavirus habe zu sehr starken Reisebeschränkungen geführt, diese machten eine Veranstaltung internationaler Wettbewerbe "praktisch unmöglich", sagte FIS-Präsident Gian Franco Kasper. Die Entscheidung sei mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) abgestimmt, teilte die FIS mit.

Spätestens im Jahr vor Olympischen Winterspielen finden für gewöhnlich zahlreiche Weltcup-Wettbewerbe oder internationale Meisterschaften an den jeweiligen Schauplätzen statt, um sie auf ihre Tauglichkeit zu testen. Diese fallen nun vor allem wegen der 14-tägigen Quarantäne aus, in die sich die Sportler bei der Einreise nach China zunächst hätten begeben müssen. Nach der Absage der Generalproben wird Olympia damit zu einer Art "Blindflug" für die internationalen Teilnehmer. 

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Betroffen von der Absage sind die Weltmeisterschaften der Snowboarder und Ski-Freestyler (18. bis 28. Februar 2021) und zahlreiche Weltcup-Wettbewerbe: Betroffen sind die Skispringer (10. bis 14.), denen außerdem ein Continental Cup gestrichen wurde (27./28. Januar), sowie die Nordischen Kombinierer (12. bis 14. Februar), die Skirennläuferinnen (27./28. Februar) und die Langläufer (19. bis 21. Februar). Für alle Wettbewerbe sollen Ersatzorte gefunden werden, teilte die FIS mit.