Laura Ludwig kämpft mit Margareta Kozuch um Olympia
Laura Ludwig kämpft mit Margareta Kozuch um Olympia © FIVB/FIVB/FIVB
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Sechs Beachvolleyball-Nationalteams spielen um die maximal vier Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio 2021. Thole/Wickler haben ihr Ticket schon sicher.

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Nach der Trennung der deutschen Meisterinnen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur kämpfen nur noch sechs von ursprünglich sieben Beachvolleyball-Nationalteams um die maximal vier Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio 2021.

Drei Frauen- und drei Männer-Duos haben den Status erhalten, sie werden zusätzlich durch den Deutschen Volleyball-Verband (DVV) gefördert.

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Bei den Frauen wurden Margareta Kozuch/Laura Ludwig (Hamburg), Karla Borger/Julia Sude (Düsseldorf) und Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Hamburg) nominiert. Borger/Sude (10.) sowie Kozuch/Ludwig (15.) würden nach derzeitigem Stand ein Tokio-Ticket über das olympische Ranking des Weltverbandes FIVB erhalten. Mit 780 Punkten Rückstand zu Kozuch/Ludwig haben auch Bieneck/Schneider (17.) noch Chancen. 

Thole/Wickler bereits für Tokio qualifiziert

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Dagegen sind die Vizeweltmeister Julius Thole/Clemens Wickler (Hamburg) bereits für Japan qualifiziert. Die beiden anderen Nationalteams bilden Nils Ehlers/Lars Flüggen (Hamburg) und Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms (Hameln). Ehlers/Flüggen liegen derzeit im Ranking 320, Bergmann/Harms 1600 Zähler hinter dem letzten Olympia-Platz. 

"Unser Ziel ist klar: Wir wollen jeweils mit der maximalen Anzahl von jeweils zwei Teams pro Geschlecht nach Tokio, um dort zum dritten Mal in Folge nach einer Medaille zu greifen, aber mindestens unter die Top 8 zu kommen", sagte Beachvolleyball-Sportdirektor Niclas Hildebrand: "Gleichzeitig legen wir den Fokus auf Paris 2024 und treiben den Umbruch konsequent voran, um ohne einen leistungssportlichen Einbruch nach Tokio 2021 den nächsten Olympia-Zyklus bestreiten zu können."