Die Olympischen Spiele könnten womöglich noch später stattfinden als zuletzt geplant
Die Olympischen Spiele könnten womöglich noch später stattfinden als zuletzt geplant © Getty Images
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Weil sich das Coronavirus nach wie vor verbreitet, könnten auch die Olympischen Spiele 2021 wieder in Gefahr geraten. An Alternativ-Plänen wird wohl schon gearbeitet.

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Richard Pound, dienstältestes IOC-Mitglied, hat eine Verschiebung der Olympischen Winterspiele von Peking 2022 nicht mehr ausgeschlossen.

Angesichts des sich aktuell wieder rasch ausbreitenden Coronavirus müssten sich die Macher der Winterspiele mit einem solchen Szenario beschäftigen. 

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"Um an den Punkt zu kommen, an dem Peking im Jahr 2022 vielleicht entscheiden muss, dass sie es nicht machen können, denken sie auch darüber nach, welche anderen Möglichkeiten sie haben", sagte Pound der Nachrichtenagentur AFP über die chinesischen Gastgeber, die sich angeblich bereits mit Alternativen zum bisherigen Zeitplan (4. bis 20. Februar 2022) beschäftigen sollen.

Immerhin: Die Wettkampfstätten für die ins Jahr 2021 verlegten Olympischen Sommerspiele von Tokio 2020 sind allesamt gesichert. Auch der Zeitplan für das Wettkampfprogramm sei weitgehend abgestimmt. Das bestätigte Yoshiro Mori, Chef des Organisationskomitees von Tokio 2020, am Freitag auf der 136. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

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Das Organisationskomitee von Peking 2022 erklärte, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) sowohl die Sommerspiele im nächsten Jahr als auch Peking 2022 wie geplant ausrichten wolle. "Soweit wir wissen, ist die Position des IOC klar und unverändert", teilte das OK mit. 

China, wo das Coronavirus Ende 2019 ausgebrochen war, hat die Ansteckung weitgehend unter Kontrolle gebracht. "Peking 2022 führt zurzeit strenge Kontrollmaßnahmen gegen Corona durch und treibt die Vorbereitungen für die Spiele wie geplant voran", hieß es weiter. Sämtliche Wettkampfstätten für 2022 sollen schon Ende diesen Jahres fertiggestellt sein.