Katar scheiterte bereits zwei Mal mit einer Olympia-Bewerbung
Katar scheiterte bereits zwei Mal mit einer Olympia-Bewerbung © Imago
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Nach der Fußball-WM ist Katar heiß auf das nächste große Sportereignis. Der Wüstenstaat bemüht sich um die Ausrichtung der Olympischen Spiele.

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Der Wüstenstaat Katar plant mit der Hauptstadt Doha eine Bewerbung für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2032.

Das bestätigte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees des Landes der Nachrichtenagentur AFP. Der Ausrichter der kommenden Fußball-WM könnte damit zu einem Kontrahenten der deutschen Bewerbungsinitiative Rhein Ruhr werden.

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In einem "sinnvollen Dialog" mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) solle nun deutlich werden, "wie die Olympischen Spiele die langfristigen Entwicklungsziele Katars unterstützen können", erklärte Scheich Joaan bin Hamad bin Khalifa Al-Thani. Die Bewerbungen Katars für die Spiele 2016 und 2020 waren nicht zugelassen worden.

Auch Deutschland bemüht sich um Sommerspiele

In Deutschland bemüht sich die Initiative Rhein Ruhr um die Sommerspiele, der DOSB hat eine tatsächliche Bewerbung aber bislang offen gelassen. Zudem haben Neu-Delhi/Indien, Queensland/Australien und China mit Shanghai sowie Süd- und Nordkorea mit einer möglichen gemeinsamen Bewerbung ihr Interesse an Olympia 2032 signalisiert.

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In Katar hatten in den vergangenen Jahren bereits sportliche Großevents stattgefunden. Neben der bevorstehenden Fußball-WM fanden dort unter anderem 2015 die Handball-WM und im vergangenen Jahr die Titelkämpfe der Leichtathletik statt. Der Staat steht aufgrund der Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen und der Menschenrechtslage seit Jahren in der Kritik.