Sabrina Cakmakli zählt in der Halfpipe zu den Medaillenanwärterinnen
Sabrina Cakmakli zählt in der Halfpipe zu den Medaillenanwärterinnen © Getty Images
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Freestyle-Skifahrerin Sabrina Cakmakli steht bei den Olympischen Spielen trotz eines Fehlers im Finale und darf auf Edelmetall im Halfpipe-Wettbewerb hoffen.

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Freestyle-Skifahrerin Sabrina Cakmakli ist bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang souverän ins Finale der Halfpipe eingezogen.

Die in der Vergangenheit häufig von Verletzungen geplagte Partenkirchnerin erreichte mit 81,80 Punkten als Siebte der Qualifikation die Entscheidung der besten Zwölf am Dienstag (10.30 Uhr OZ/2.30 MEZ). (Zeitplan der Olympischen Spiele)

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Diese Punktzhal legte sie mit einer starken Vorstellung im ersten Quali-Lauf. Den zweiten brach sie nach einem Patzer ab, was aber den Finaleinzug nicht zu nicht machte. Bei der Vergabe der Medaillen wird Cakmakli aber aller Voraussicht nur mit einer Ausnahmeleistung Rolle spielen.

"Es ist verrückt, hier zu sein"

"Ich bin super happy, dass ich meinen ersten Run gleich stehen konnte", sagte die 23 Jahre alte Cakmakli, die in Sotschi bei der Olympia-Premiere ihrer Disziplin Rang 14 belegt hatte, nach den beiden Qualifikationsläufen. Sie sei "so erleichtert, dass ich ins Finale einziehen konnte. Es ist verrückt, hier zu sein". Für die drei Finalläufe hat sie einen klaren Plan: "Drei Runs, all in, es wird Gas gegeben, ich habe nichts mehr zu verlieren."

Die Top-Fahrerinnen erzielten bereits in der Qualifikation deutlich höhere Punktzahlen als die einzige Deutsche. Beste der Vorausscheidung war mit 93,40 Zählern die Kanadierin Cassie Sharpe, WM-Zweite von 2015 und Dritte der X-Games, vor der Französin Marie Martinod, WM-Zweite von 2017 und Olympia-Zweite 2014 (92,00), und der im Weltcup führenden Amerikanerin Britas Sigourney (90,60). (Medaillenspiegel der Olympischen Spiele)

Überraschend nicht ins Finale schaffte es die Amerikanerin Devin Logan. Sie hatte bei der WM im vergangenen Jahr Bronze gewonnen.