Tatjana Hüfner schrammt in den Rodel-Wettbewerben knapp an einer Medaille vorbei. Wie es in Zukunft weiter geht, erklärt die 34-Jährige nach dem Rennen.

Rodlerin Tatjana Hüfner denkt nach der verpassten Medaille bei den Winterspielen in Pyeongchang an ihr Karriereende.

"Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten und dann eine Entscheidung treffen. Das hat Zeit", sagte die Vancouver-Olympiasiegerin nach dem enttäuschenden vierten Platz beim Sieg ihrer Teamkollegin Natalie Geisenberger in der ARD. (SERVICE: Der Olympia-Zeitplan)

Bei den Winterspielen 2022 in Peking "sieht man mich auf jeden Fall nicht mehr in der Bahn", sagte die 34-Jährige.

"Ich habe erwartungsvoll auf die Anzeigetafel gekuckt. Dass dann die Drei aufleuchtet, damit habe ich nicht wirklich gerechnet. So schlecht fand ich den Lauf nicht. Aber die anderen waren heute besser", sagte Hüfner nach dem Wettkampf über ihren letzten Lauf.

Hüfner hat bei Olympischen Spielen einen kompletten Medaillensatz gewonnen. In Turin 2006 holte die achtmalige Weltmeisterin Bronze, nach Gold in Vancouver 2010 fuhr sie in Sotschi vor vier Jahren hinter Geisenberger zu Silber. (Medaillenspiegel der Olympischen Spiele)

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