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Auch Tatiana Borodulina (l.) möchte ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen erzwingen © Getty Images

Um bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang doch noch teilzunehmen, ziehen weitere Russen vor den Internationalen Sportgerichtshof.

Einen Tag vor dem Start der Olympischen Winterspiele wollen weitere 13 Russen ihre Teilnahme in Pyeongchang vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erzwingen.

Das Ad-Hoc-Gericht des CAS teilte mit, dass es zwei neue Verfahren eröffnet habe. (SERVICE: Der Liveticker für Olympia)

Im ersten Verfahren werden die Einsprüche von sechs Athleten verhandelt. Dazu gehören der frühere Eisschnelllauf-Weltmeister Pavel Kulischnikow und Shorttrack-Läuferin Tatjana Borodulina.

Sieben Ärzte und Trainer

Der zweite Antrag wurde von sieben Ärzten und Trainern gestellt, die ebenfalls wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien keine Einladungen für die Olympischen Spiele erhalten hatten.

Bereits in den Tagen zuvor hatten 47 Russen Klage beim höchsten Sportgericht eingereicht. Darunter Shorttrack-Ikone Wiktor Ahn und Biathlon-Star Anton Schipulin.

Bislang dürfen wegen des Doping-Skandals bei den Winterspielen in Sotschi 169 Russen unter neutraler Flagge starten. (SERVICE: Der Medaillenspiegel bei Olympia)

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