Paul Fentz legte im Kurzprogramm eine Punktlandung hin
Paul Fentz legte im Kurzprogramm eine Punktlandung hin © Getty Images
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Paul Fentz darf nochmal ran: Der deutsche Eiskunstläufer erreicht gerade so das Finale der besten Athleten. Savchenko und Massot geben ihm Motivation.

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Punktlandung für Paul Fentz: Nach einer abgespeckten Sprungkombination hat sich der deutsche Eiskunstlauf-Meister nur knapp für das Kürfinale der olympischen Herren-Konkurrenz qualifiziert.

Der Berliner landete in Pyeongchang im Kurzprogramm unter 30 Startern auf dem 24. Platz. (Zeitplan der Olympischen Spiele)

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Bei der Vierfach-Dreifach-Kombination verließ den 25-Jährigen in der Luft der Mut, er drehte nur zweimal dreifach. Auch für die Schlusspirouette gab es Punktabzüge, mit 74,73 Zählern blieb Fentz fast drei Punkte unter seiner Saisonbestleistung.

"Der Olympiasieg von Aljona und Bruno hat mir so viel Motivation gegeben. Deshalb ärgere ich mich über meinen Fehler, auch weil die Kombi beim Einlaufen zweimal richtig gut war. Am liebsten würde ich sofort wieder auf das Eis gehen und noch mal laufen", sagte Fentz.

Hanyu glänzt bei Comeback

Dank eines glanzvollen Comebacks nach zweimonatiger Verletzungspause hat Yuzuru Hanyu unterdessen seine Ansprüche auf den zweiten Olympiasieg binnen vier Jahren eindrucksvoll untermauert.

Mit einem nahezu makellosen Kurzprogramm verschaffte sich der Eiskunstlauf-Weltmeister in Pyeongchang für die Kürentscheidung am Samstag (10.00 Uhr Ortszeit/02.00 Uhr MEZ) einen kleinen Vorsprung.

Mit 111,68 Zählern liegt der von vielen mitgereisten Landsleuten euphorisch bejubelte Japaner, der sich im November am Knöchel verletzt hatte, vor dem sechsmaligen Europameister Javier Fernandez aus Spanien (107,58) sowie dem japanischen Vize-Weltmeister Shoma Uno (104,17).