Russland bleibt weiter nur privorisches Mitglied der IBU
Olympia-Starter aus Russland dürfen ihre Nationalflagge nicht öffentlich zeigen © Getty Images

Das IOC erlässt Verhaltensrichtlinien für die unter neutraler Flagge startenden russischen Sportler. Im Mittelpunkt steht die Flagge ihres Heimatlandes.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Verhaltensrichtlinien für die russische Delegation bei den Winterspielen in Pyeongchang/Südkorea (9. bis 25. Februar) bekannt gegeben.

Wer als "Olympic Athlete from Russia" (OAR) zugelassen wird, darf die russische Flagge in seinem Zimmer im Olympischen Dorf aufhängen - ansonsten ist sie überall tabu.

Anfang Dezember hatte das IOC das russische Olympische Komitee wegen systematischen Dopings von den Spielen ausgeschlossen, sauberen russischen Sportlern aber einen Start unter olympischer Flagge und Hymne in Aussicht gestellt.

Am Donnerstag legte Russlands Nationales Olympisches Komitee (ROC) eine Liste mit 169 Sportlern für Pyeongchang vor, bestätigt ist die Teilnahme der Athleten allerdings noch nicht.

Die Liste der Verhaltensrichtlinien hat nun elf Punkte. Darin steht etwa, dass die Sportler nur Kleidungsstücke und Accessoires (darunter Pins) tragen dürfen, die den genauen IOC-Vorgaben entsprechen.

Neben der Nationalflagge und russischen Emblemen ist auch das NOK-Logo verboten. Dies betrifft auch Social-Media-Aktivitäten. Auch ist es den Sportlern in Pyeongchang natürlich nicht erlaubt, russische Flaggen von anderen Personen anzunehmen.