Sebastien Ogier raste mit seinem Citroen in den Schnee
Sebastien Ogier raste mit seinem Citroen in den Schnee © Getty Images
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Für Weltmeister Sebastien Ogier ist die Rallye Schweden nach einem unfreiwilligen Ausflug in den Schnee beendet. In Führung liegt ein Finne.

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Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) hat gleich beim zweiten Saisonlauf den ersten Rückschlag des Jahres kassiert.

Der 35-Jährige im Citroen schied am Freitag bei der Rallye Schweden aus und wird drei Wochen nach seinem Auftaktsieg in Monaco nicht nachlegen können. Auch der zweimalige Weltmeister Marcus Grönholm (51), in Schweden als Gaststarter dabei, schied am Freitag bei schwierigen Bedingungen auf Eis und Schnee aus.

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Die Führung nach acht von insgesamt 19 Wertungsprüfungen hat der Finne Teemu Suninen im Ford inne, nur zwei Sekunden trennen ihn vom Esten Ott Tänak im Toyota. Vizeweltmeister Thierry Neuville (Belgien), als WM-Zweiter nach Schweden gekommen, lag am Freitagabend mit rund 50 Sekunden Rückstand nur auf dem siebten Rang.

Ogier hatte zum Auftakt der Rallye ohnehin Schwierigkeiten, das Tempo der Spitze mitzugehen, auf der sechsten Prüfung blieb er dann an einer schwer zugänglichen Stelle der Strecke im Schnee stecken.

"Es waren keine Zuschauer in der Nähe, die uns bei der Bergung hätten helfen können", sagte der Franzose: "Wir mussten etwa einen Kilometer laufen, um jemanden zu finden." Ogier wird wohl am Samstag in die restlichen Prüfungen starten, hat aber keine Chance mehr, einen vorderen Platz zu erreichen. 

Grönholm hatte sich den Ausflug in den Schnee zum 50. Geburtstag geschenkt und peilte ein Top-10-Ergebnis an. Schon vor seinem Aus auf Wertungsprüfung vier war Grönholm allerdings von der Spur abgekommen und hatte viel Zeit verloren.