Neuville sieht Toyota in der WRC als größte Gefahr an
Neuville sieht Toyota in der WRC als größte Gefahr an © LAT
Lesedauer: 2 Minuten

Sebastien Ogier hat mit Citroen in Monte Carlo einen Einstand nach Maß gefeiert. Dennoch sei Toyota für Thierry Neuville die größte Gefahr in der WRC 2019.

Anzeige

©

Der Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019 hatte es in sich: Sebastien Ogier (Citroen) gewann den ersten Lauf der neuen Saison mit nur 2,2 Sekunden Vorsprung auf Thierry Neuville (Hyundai). Dahinter landete Ott Tänak im Toyota auf Platz drei. Sowohl Tänak als auch sein Teamkollege Kris Meeke mussten am Freitag herbe Rückschlage hinnehmen. Beide verloren wegen Reifenschäden viel Zeit. Laut Neuville sei Toyota im Jahr 2019 die größte Gefahr.

Anzeige

"Sie sind gefährlich und das haben wir schon vorher gesagt", so der Hyundai-Pilot nach der Rallye Monte Carlo. "Ich hoffe, dass sich unser Auto weiter verbessert. Wir arbeiten sehr hart daran." Die Pace von Meeke und Tänak in Monte Carlo hätten Neuville sehr beeindruckt. Tänak schaffte es sogar, sechs Wertungsprüfungen in Folge zu gewinnen. 9 der 15 Prüfungen gingen an die Toyota-Fahrer. Meeke überzeugte mit seinem Sieg auf der Powerstage.

Auch Sebastien Loeb glaubt, dass Toyota in der WRC-Saison 2019 vorne ein Wörtchen mitzureden haben wird. Der neunmalige WRC-Champion sagt gegenüber 'Motorsport-Total.com: "Wir wissen, wie schnell Tänak und Toyota sind. Die Zeit von Kris auf der Powerstage war einfach nur beeindruckend." Der Toyota-Fahrer hatten gleich 3,9 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten der Powerstage.

Gegenüber 'Motorsport-Total.com' kommentiert Tänak seinen Saisonauftakt in Monte Carlo: "Ich bin sehr glücklich. Am Freitag lief es nicht rund, aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Ab Samstag haben wir einen wirklich guten Job gemacht." Tänak sei froh, es letztendlich noch auf das Podium geschafft zu haben. "Wir werden weiter hart arbeiten und uns jetzt auf die nächste Rallye in Schweden konzentrieren", so der Toyota-Pilot.

Toyota-Teamchef Tommi Makinen spielt die Dominanz von Toyota in der WRC herunter. Er sagt: "Wir hatten eine gute Pace, aber auch technische Probleme mit den Felgen. Es war erst unsere dritte Rallye hier und die Bedingungen waren völlig andere als sonst." Obwohl Toyota den WRC-Lauf nicht gewonnen, sei es ein "brillantes" Ergebnis gewesen. Es sei großartig für die Serie, dass drei verschiedene Hersteller auf dem Podium gelandet sind, so der Teamchef der Meister der Teamwertung 2018.

© Motorsport-Total.com