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TOPSHOT-AUTO-RALLY-ITA © Getty Images
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Thierry Neuville hat sich zum Start der Rallye Katalonien mit seinem Auto überschlagen. Trotz der Schäden am Wagen sieht der WM-Spitzenreiter das Positive.

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Für WM-Spitzenreiter Thierry Neuville hat die Rallye Katalonien mit einer unfreiwilligen Rolle begonnen.

Beim Shakedown in Salou legte der Belgier seinen Hyundai im zweiten Durchgang nach 500 Metern aufs Dach. Der Wagen wurde mit Schäden am Dach, an der Motorhaube und der linken Front auf einem LKW abtransportiert.

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Neuville: "Crash ist gutes Omen"

"Die Furchen waren schon etwas tiefer als im ersten Durchlauf. Das Auto hat sich auf zwei Räder gestellt und ich wollte die Situation retten, doch dann sind wir umgekippt", sagte Neuville. Der Crash sei aber ein "gutes Omen. Vor einigen Jahren haben wir uns in Deutschland im Shakedown überschlagen und die Rallye gewonnen. Hoffentlich gibt es das gleiche Szenario."

Der Start in die Wertungsprüfungen verlief dann ordentlich für den Belgier. Auf dem ersten, nur 3,2 Kilometer langen Abschnitt in den Straßen Barcelonas am Donnerstagabend belegte er den zweiten Platz, 3,7 Sekunden trennten ihn von Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) im Ford. 

Bis Sonntagmittag stehen 17 weitere Wertungsprüfungen auf dem Programm. Neuville war mit einer knappen Führung zum vorletzten WM-Lauf gereist. Mit 189 Punkten liegt er sieben Zähler vor Ogier (182), es folgt Ott Tänak (Estland/Toyota/168). (SERVICE: Die WRC-Fahrerwertung)