Sebastien Ogier hat noch andere Ziele als die Rallye-WM
Sebastien Ogier hat noch andere Ziele als die Rallye-WM © M-Sport

Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier will den Helm nach dem Ende seiner WRC-Karriere noch nicht an den Nagel hängen: Rücktritt in nächster Zeit keine Option

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Sebastien Ogier macht sich bereits Gedanken über die Zeit nach der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und hat nicht vor, den Helm nach einem Rückzug aus der WRC an den Nagel zu hängen. "Wenn ich eines Tages mit der WRC aufhöre, werde ich sicherlich etwas anderes ausprobieren", sagt der Franzose am Rande der FIA-Preisverleihung in Paris.

Ein konkretes Rennen hat Ogier für die Zeit nach einem Rücktritt aus der WRC bereits ins Auge gefasst. "Ich will irgendwann einmal Le Mans fahren, aber es könnten auch andere Sachen sein", so Ogier. "Es wird sicherlich andere Rennserien für mich geben."

Ogier wäre nicht der erste Rallye-Pilot, der sich an den Langstrecken-Klassiker wagt. Auch sein Landsmann und Namensvetter Sebastien Loeb trat dort schon mehrfach an - parallel zu seinem Engagement in der WRC.

Das kommt für Ogier allerdings nicht in Frage. "Aktuell konzentriere ich mich auf die WRC, die eine intensive Meisterschaft ist. Außerdem will ich auch etwas Zeit zu Hause verbringen und mich um meine Familie kümmern." Erfahrungen auf der Rundstrecke hat Ogier jedoch bereits gesammelt. So war er vor einigen Jahren Rennen im Porsche-Supercup und GT-Masters gefahren.

Ein völliger Rückzug vom Motorsport, über den in diesem Herbst während seiner zähen Vertragsverhandlungen mit M-Sport spekuliert worden war, war für Ogier selbst jedoch keine Option. "Mit 33 Jahren ist es etwas zur früh um ganz aufzuhören. Da würde einem sicherlich schnell langweilig", meint er.

© Motorsport-Total.com

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