Andreas Mikkelsen fährt in Polen einen überarbeiteten Citroen C3 WRC
Andreas Mikkelsen fährt in Polen einen überarbeiteten Citroen C3 WRC © xpbimages.com
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Mit einigen Upgrades und einem abermals veränderten Fahrertrio will Citroen nach zuletzt schwachen Rallyes in Polen in die Spur zurückfinden

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Citroen hofft bei der Rallye Polen auf einen Neustart in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017. Nach zuletzt vier enttäuschenden Rallyes, bei denen die Franzosen die eigenen hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten, will das Team in Polen in die Spur zurückfinden. Dazu wurde sowohl der C3 WRC als auch das Fahrertrio verändert. Nach mehreren Unfällen erhält Kris Meeke eine Denkpause. In Polen wird Andreas Mikkelsen neben Craig Breen und Stephane Lefebvre für Citroen an den Start gehen.

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"Unsere Saison geht bei der Rallye Polen in eine neue Phase. Wir mussten einen Schritt zurück machen um zu erkennen, dass sich einige Risiken nicht ausgezahlt haben, die wir bei der Entwicklung des C3 WRC eingegangen sind", sagt Teamchef Yves Matton. "Unser Auto ist zweifelsfrei schnell, aber das Fenster, in dem es richtig funktioniert, war zu schmal. Wir haben daher unsere Methoden, Prinzipien und auch die Teamaufstellung verändert."

So wird Citroen in Polen ein verändertes Hinterachsdifferential einsetzen, außerdem wurde die Verteilung des Drehmoments zwischen Vorder- und Hinterachse verändert. Allerdings stehen die Neuerungen in Polen nur Mikkelsen zur Verfügung, dessen Verpflichtung Matton als zweiten wichtigen Baustein für einen Aufschwung des Teams sieht.

"Andreas Mikkelsen hat uns ermutigt, einige neue Ideen auszuprobieren. Nach seinem ersten richtigen Test im C3 WRC werden wir einige Upgrades einsetzen, an denen wir seit einigen Monaten gearbeitet haben", so Matton. "Mit einem nun gutmütigeren Auto können unsere Fahrer um die Resultate kämpfen, die die hohen Erwartungen von Citroen erfüllen."

Das hofft vor allem Mikkelsen, der sich nach seinem Debüt für Citroen auf Sardinien nun deutlich wohler im C3 fühlt. "Der Test in der vergangenen Woche war sehr gut. Ich habe eine Abstimmung gefunden, die zu meinem Fahrstil passt, und Stephane und Craig waren mit den Veränderungen auch recht zufrieden", so der Norweger. Bei seiner Lieblingsrallye will Mikkelsen an diesem Wochenende angreifen. "Dort habe ich im vergangenen Jahr gewonnen und war 2015 und 2014 Zweiter. Ich fühl mich auf die Straßen wohl, und Selbstvertrauen ist dort das Wichtigste", meint er.

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