Toyota erwartet, dass die Rallye Polen dem Yaris WRC liegt
Toyota erwartet, dass die Rallye Polen dem Yaris WRC liegt © xpbimages.com
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Bei Toyota ist man guter Hoffnung, dass der Yaris WRC aufgrund seiner finnischen Wurzeln bei den schnellen Prüfungen der Rallye Polen gut funktioniert

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Mit der Rallye Polen (30. Juni bis 2. Juli) beginnen an diesem Wochenende die "High-Speed-Wochen" in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017. Der Lauf in Polen und die darauf folgende Rallye in Finnland sind die beiden schnellsten Rallyes im WRC-Kalender. Und bei denen hofft Toyota die Stärken des Yaris WRC ausspielen zu können. "Da er hauptsächlich auf den schnellen Straßen Finnlands entwickelt wurde, sollte der Yaris WRC gut zu den schnellen Prüfungen in Polen passen", erwartet Jari-Matti Latvala.

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Auch Teamchef Tommi Mäkinen hat Anlass zur Hoffnung, dass das Auto und seine drei Fahrer Latvala, Juho Hänninen und Esapekka Lappi in Polen gut zurechtkommen. "Es ist ein bisschen wie in Finnland, aber ohne die Sprünge und mit einer weicheren Oberfläche. Das wird ein Test für die Aerodynamik bei hohen Geschwindigkeiten, und da funktioniert unser Auto normalerweise gut", sagt er.

Zur Vorbereitung testete Toyota wie die meisten anderen Teams auch in Estland, wo man vergleichbare Bedingungen wie in Polen vorfand. "Der Test war wirklich gut. Es hat sogar geregnet, was ganz nützlich war, denn in Polen hat es im vergangenen Jahr am letzten Tag auch geregnet. Ohnehin passiert das oft nach einigen heißen Tagen, wie wir sie in dieser Woche erwarten", sagt Latvala. Auch am Set-up des Yaris WRC wurde beim Test gearbeitet: "Wir haben bei den Dämpfern Fortschritte gemacht, und ich war beeindruckt davon, wie stabil das Auto lag", sagt Latvala.

Neben Teamleader Latvala, der auf sein viertes Podiumsresultat in dieser Saison hofft, wird bei Toyota vor allem Lappi im Fokus stehen. Bei der Rallye Italien hatte der Youngster bei seiner erste zweiten Rallye im WRC-Auto mit Gesamtrang vier und dem Sieg bei der Powerstage für Furore gesorgt.

Trotz dieses starken Einstands will sich Lappi vor der Rallye Polen aber nicht zusätzlich unter Druck setzen. "Trotz des guten Resultats auf Sardinien habe ich für Polen keine besonderen Erwartungen", sagt er. "Da die Rallye sehr schnell ist, braucht man viel Vertrauen. Und ich weiß nicht, ob ich das schon habe. Ich will einfach sauber durchkommen und so viel wie möglich lernen", formuliert der Finne sein Ziel.

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