Der Hyundai i20 R5 fuhr in Italien mehr als 900 Kilometer
Der Hyundai i20 R5 fuhr in Italien mehr als 900 Kilometer © Hyundai Motorsport
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Südlich von Turin hat Hyundai den neuen i20 R5 einem weiteren Härtetest auf Asphalt unterzogen: Entwicklung von Getriebe und Bremsen stand im Mittelpunkt

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Hyundai hat die Entwicklung des i20 R5 mit einem weiteren Test auf Asphalt vorangetrieben. Entwicklungsfahrer Kevin Abbring und Beifahrer Seb Marshall waren in der vergangenen Woche in Italien südlich von Turin drei Tage im Einsatz und fuhren mit dem neuen Modell, welches vor kurzem erstmals auf festem Untergrund getestet worden war, über 900 Kilometer.

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Am ersten Tag standen Tests auf schnellen und flüssigen Straßen auf dem Programm, die sich in ähnlichen Höhenlagen wie einige Prüfungen der Rallye Monte Carlo befanden. Dabei konzentrierte sich Hyundai auf die Steigerung der Motorleistung.

Völlig anders sah die Herausforderung am nächsten Tag aus. In engen Haarnadelkurven mit harten Bremszonen stand vor allem Handlung und die Bremsen im Mittelpunkt. Hyundai testete in Italien auch verschiedene Übersetzungen des sequenziellen Fünfganggetriebes.

"Mehr als 900 Kilometer an drei Testtagen zu fahren ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des i20 R5", sagt Andrea Adamo, Leiter der Kundensportabteilung von Hyundai. "Das zeigt, dass wir ein zuverlässiges Auto haben, was natürlich ganz im Sinne unserer Kunden ist. Bei einem Auto, das rund um die Welt eingesetzt werden wird, ist es wichtig, auf verschiedenen Arten von Prüfungen zu testen."

"Nach den groben Schotterstrecken und schnellen Asphaltabschnitten in Frankreich haben wir nun in Italien zwei völlig unterschiedliche Strecken vorgefunden. So konnten wir am Bremssystem arbeiten und die Entwicklung des Getriebes vorantreiben", so Adamo weiter.

Hyundai will das Testprogramm mit dem i20 R5 in den kommenden Wochen vorantreiben und im Mai auch entscheiden, wann das neuen Kundenfahrzeug erstmals bei einer Rallye zum Einsatz kommen soll.

© Motorsport-Total.com