Citroen testet in Frankreich erstmals den neuen C3 WRC für 2017
Citroen testet in Frankreich erstmals den neuen C3 WRC für 2017 © Citroen
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Erste Ausfahrt des neuen Citroen C3 WRC für die Saison 2017 - Kris Meeke absolviert den ersten Schottertest in Südfrankreich

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Citroen hat den ersten Test mit dem neuen C3 WRC für die Saison 2017 absolviert. Schon vor einigen Tagen wurde hinter verschlossenen Toren ein erster Shakedown in der Nähe von Paris durchgeführt. Nun stand der erste Schottertest auf dem Programm. Am Steuer saß Kris Meeke. Craig Breen und Stephane Levebfre sollen demnächst auch ihre ersten Kilometer fahren. Der C3 ist seit mehr als zehn Jahren das erste World Rally Car, das ohne Sebastien Loeb entwickelt wird. Die Aussagen der aktuellen Fahrer werden sehr wichtig sein.

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Der Schottertest wurde auf dem Testgeländer von Chateau Lastours in Südfrankreich durchgeführt und wird noch einige Tage dauern. Die ersten Kilometer wurden ohne gröbere technische Probleme zurückgelegt. Der C3 ist eine komplette Neuentwicklung für das neue technische Reglement. Der 1,6 Liter-Turbomotor soll rund 380 PS leisten. Das Auto ist breiter und es gibt mehr Möglichkeiten für die Aerodynamik. Deshalb verwendet Citroen für die ersten Ausfahrten ein Tarnmuster.

Die neue Generation der World Rally Cars wird deutlich schneller sein. Meeke ist komplett in den Entwicklungsprozess involviert. "Das ist der Start des richtigen Lernprozesses", wird der Brite von 'Autoexpress' zitiert. "Unsere komplette Designphilosopie ist anders als beim DS3, die Regeln ändern sich auch stark." Vor allem die Aerodynamik ist im Vergleich zu bisher deutlich ausgeprägter.

Der erste Eindruck des C3 soll positiv sein, auch wenn man bis zur Rallye Monte Carlo im Januar 2017 auf ein Kräftemessen zwischen den Herstellern warten wird müssen. "Ich kann sagen, das sich das Auto schneller anfühlt", so Meeke. Das gestiegene Tempo der neuen Boliden bereitet einigen Verantwortlichen in der Rallye-WM auch Sorgen bezüglich der Sicherheit.

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