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Drei Überholmanöver der beiden Toyotas bei den 4 Stunden von Silverstone kamen auf Anweisung des Teams zustande

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Toyota hat am Sonntag beim Auftaktrennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2019, den 4 Stunden von Silverstone, dreimal eine Teamorder angewendet. "Dreimal wurden die Positionen aufgrund unserer üblichen Absprachen und Abläufe gewechselt", verrät Technikchef Pascal Vasselon im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

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Konkret betraf dies Positionswechsel zwischen Kamui Kobayashi im Auto mit der Startnummer 7 und Brendon Hartley im TS050 Hybrid mit der #8 während zweier Stints gegen Rennmitte. "Wir haben uns das Tempo der Autos angeschaut, und als sie dicht hintereinander waren, haben wir die Positionen gewechselt", erklärt Vasselon.

"Das ist unser üblicher Ablauf. So wollen wir sicherstellen, dass das schnellere Auto vorne fährt", so der Technikchef weiter. "Einmal hat Kamui Brendon im Nassen eingeholt und später dann schloss Brendon im Trockenen zu Kamui auf. Er konnte aber nicht wegziehen, daher haben wir wieder zurückgewechselt", schildert Vasselon die Abläufe.

Später verlor Kazuki Nakajima, der sich die #88 mit Hartley und Buemi teilt, zunächst den Anschluss an Jose-Maria Lopez in der #7, konnte dann aber nach dem letzten Boxenstopp wieder aufholen.

Doch das war zu spät, denn eine interne Regel von Toyota besagt, dass die Positionen im letzten Stint gehalten werden. Das Rennen war laut Vasselon somit "bereits neutralisiert", im Ziel trennten die beiden Toyotas 1,9 Sekunden.

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