Glickenhaus würde mit dem SCG 007 gerne auch nach Amerika gehen
Glickenhaus würde mit dem SCG 007 gerne auch nach Amerika gehen © Scuderia Cameron Glickenhaus
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Die Scuderia Cameron Glickenhaus hat beim WEC-Projekt einen Hintergedanken: Eine Teilnahme an der IMSA SportsCar Championship ohne Hybrid!

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Als erster Hersteller überhaupt hat sich die Scuderia Cameron Glickenhaus unlängst offiziell zu einem Hypercar-Programm in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2020/21 in der LMP1-Nachfolgeklasse bekannt. Die Mannschaft von Jim Glickenhaus will mit einem SCG 007 um den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans fahren. Doch man hat noch einen weiteren Gedanken im Hinterkopf.

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In einem Facebook-Posting bittet Glickenhaus die IMSA SportsCar Championship darum, mit dem Hypercar ohne Hybrid in der US-amerikanischen Meisterschaft antreten zu können. "Es wäre doch schön, wenn ein und dasselbe Fahrzeug in Le Mans, Sebring und Daytona fahren könnte. Mit einer BoP zwischen den LMP2 und DPi-Fahrzeugen."

Dabei lässt die Scuderia Cameron Glickenhaus auch durchblicken, dass man einen (Verbrennungs-) Motor nutzen werde, der denen in der DPi-Kategorie ähnlich sei. Aktuell nutzt Cadillac einen 5,5-Liter-V8-Saugmotor, Mazda einen 2-Liter-Reihenvierzylinder mit Turboaufladung, Nissan und Acura bauen auf V6-Turbos mit 3,5 und 3,8 Litern Hubraum.

Glickenhaus hat sich über Jahre hinweg bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring einen Namen gemacht, doch das Team plant bereits seit einiger Zeit eine Expansion zu anderen prestigeträchtigen Rennen, unter anderem den 24 Stunden von Le Mans. Mittlerweile ist SCG auch ein Kleinserienhersteller von Automobilen und plant für die nächsten Jahre mehrere sportliche Straßenfahrzeuge, darunter das Hypercar SCG 007 als Homologationsmodell für die künftige WEC-Topkategorie.

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