Carrera-Cup-Meister Thomas Preining auf dem Weg zum zehnten Saisonsieg
Carrera-Cup-Meister Thomas Preining auf dem Weg zum zehnten Saisonsieg © Porsche

Thomas Preining krönt seine Meistersaison im Porsche-Carrera-Cup Deutschland 2018 im Finalrennen in Hockenheim mit dem zehnten Sieg des Jahres

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Perfektes Saisonfinale für Thomas Preining (Lechner) im Porsche-Carrera-Cup Deutschland: Nachdem sich der Porsche-Junior durch seinen Sieg am Samstag zum Champion gekrönt hatte, gewann Preining auch den 14. Lauf am Sonntag. "Auch wenn ich mir Samstag bereits den Titel geholt habe, wollte ich im letzten Rennen unbedingt Erster werden. Ich habe zehn Siege in einer Saison, das ist einfach fantastisch", sagte Preining.

Mit zehn Siegen in 14 Rennen egalisierte Preining den Rekord des heutigen Porsche-Werksfahrers Sven Müller, der sich 2016 den Titel im nationalen Markenpokal sicherte. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg überquerte Michael Ammermüller (Lechner) als Zweiter die Ziellinie. Den dritten Platz belegte Larry ten Voorde (Project 1) aus den Niederlanden.

Preining war in seinem Porsche 911 GT3 Cup von der Pole-Position ins Rennen gegangen und lag über die gesamte Distanz an der Spitzenposition. Als der Linzer auf der deutschen Traditionsstrecke einen Vorsprung von einer Sekunde hatte, gab es im Mittelfeld eine Kollision zweier Fahrzeuge. Für die Räumung der Strecke musste das Rennen zwischenzeitig unterbrochen werden.

Ammermüller bleibt nur P2 hinter Preining

Nach dem Restart war Ammermüller in seinem Neunelfer dicht hinter Preining. Doch der Fahrer aus Rotthalmünster fand keine Lücke, um sich die Spitzenposition zu sichern. Nach 13 Umläufen beendete der 20-jährige Preining den Lauf mit 0,4 Sekunden vor Ammermüller als Erster. Für den Youngster war es der zehnte Saisonsieg. "Thomas Preining war so schnell unterwegs, dass es für mich nie eine realistische Überholmöglichkeit gab. Nach dem Restart konnte ich mehr Druck aufbauen, aber kurz danach war das Rennen leider vorbei", sagte Ammermüller.

Über seine sechste Podiumsplatzierung jubelte Ten Voorde. Der 21-jährige Project-1-Pilot war von der siebten Position gestartet und arbeitete sich zunächst bis auf Rang vier vor. In der letzten Runde überholte er dann Dylan Pereira (Lechner). "Samstag lief bei mir nicht viel zusammen, daher freut mich das Podium zum Saisonabschluss ganz besonders. In der Unterbrechung habe ich die Konzentration hochgehalten - mein Manöver in der letzten Runde war der Lohn dafür", sagte Ten Voorde. Pereira belegte den vierten Platz. Dadurch hatte der 21-Jährige großen Grund zur Freude: Mit 224 Punkten gewann Pereira den Titel in der Rookie-Klasse.

Als Fünfter sah Jaap van Lagen (Förch) aus den Niederlanden die Zielflagge. Sechster wurde Porsche-Routinier Robert Lukas (Förch) vor seinem Landsmann Igor Walilko (Raceunion). Den achten Platz erreichte Toni Wolf (Car Collection). Den Spitzenplatz in der Amateur-Klasse holte sich Jörn Schmidt-Staade (Cito Pretiosa). Der Deutsche hatte bereits am Samstag den Titelgewinn in seiner Wertungsklasse erreicht. Beim Rennen am Sonntag fuhren die beiden Gaststarter Matthias Jeserich (Nigrin) und Bertram Hornung (Raceunion) auf die Ränge zwei und drei.

Die Trophäe in der Meisterschaft sicherte sich Preining mit 279 Punkten. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt mit 242 Zählern Ammermüller. Dritter wurde Ten Voorde. Der Fahrer aus dem niederländischen Boekelo konnte in 14 Läufen 170 Punkte sammeln.

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