Opel-Fahrer Harald Proczyk setzte sich am Freitag im Zeittraining durch
Opel-Fahrer Harald Proczyk setzte sich am Freitag im Zeittraining durch © ADAC TCR Germany

Der Österreicher Harald Proczyk verkürzte durch seine Fahrt zur Pole-Position in Hockenheim den Rückstand auf Tabellenführer Luca Engstler auf vier Punkte

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Harald Proczyk (HP) hat im Meisterschaftsfinale der ADAC TCR Germany 2018 ein Ausrufezeichen gesetzt und sich die Pole-Position für das 13. und vorletzte Saisonrennen gesichert. Der österreichische Routinier kam im Regen von Hockenheim am besten zurecht und drehte im Opel Astra TCR in 2:03.473 Minuten die schnellste Runde.

"Wir haben ein super Set-up hier bei Regen gehabt, alles hat perfekt gepasst", sagte Proczyk. "Jetzt werden wir in den Rennen alles geben und schauen, was dabei herauskommt. Ich bin davon überzeugt, dass wir vorne dabei sein werden - egal, ob es regnet oder nicht. Auch bei trockener Strecke rechne ich uns Chancen aus."

Proczyk, für den es die erste Pole-Position des Jahres ist, verkürzte den Rückstand auf Tabellenführer Luca Engstler um einen Zähler auf nunmehr vier Punkte. Engstler (Engstler) sicherte sich im Hyundai i30 N TCR Startplatz zwei.

Mike Halder (Honda Sachsen) fuhr im Honda Civic TCR auf den dritten Platz. Der Meisterschaftsvierte hat 63 Zähler Rückstand auf Engstler und somit ebenfalls noch kleine Chancen auf den Meistertitel. Niels Langeveld (Racing One), als Meisterschaftsdritter mit 15 Punkten Rückstand auf Engstler auch einer der Titelkandidaten, musste sich dagegen im Audi RS3 LMS mit Startplatz acht begnügen.

Besser lief es für Rookie Max Hesse (Prosport), der im Audi Vierter wurde. Dahinter folgten Benjamin Leuchter (Max Kruse) im VW Golf GTI TCR, Pascal Eberle (Steibel) im Cupra TCR, Rookie Luke Wankmüller (HP) im Opel und Langeveld. Jussi Kuusiniemi (Positione) fuhr im VW auf Platz neun vor Oliver Holdener (Wolf-Power) im Cupra.

Holdener wird damit als Zehnter des Qualifyings im letzten Rennen am Sonntag auf der Pole-Position stehen. In diesem startet die Top 10 des Zeittraininings in umgekehrter Reihenfolge. Für Proczyk bedeutet das also Startplatz zehn.

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