Julien Andlauer bejubelt seinen Titel
Julien Andlauer bejubelt seinen Titel © Sport1
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Michael Ammermüllers Aufholjagd am letzten Wochenende am Sachsenring erlebte einen ultimativen Höhepunkt in der letzten Runde des Rennens.

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Eigentlich hatte Julien Andlauer nach seinem vierten Platz beim gestrigen Lauf den Meisterschaftstitel schon so gut wie sicher, doch der junge Franzose machte es am Sonntag noch einmal spannend.

Auf Platz drei startend wurde Andlauer in der ersten Kurve auf Rang vier zurückgedrängt. Meisterschaftskonkurrent Michael Ammermüller suchte seine minimale Chance auf den Titel, die bloß mit einem ersten Platz erreichbar gewesen wäre.

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Andlauer zeigte Nerven und kam selbstverschuldet von der Fahrbahn ab, wodurch er bis auf Platz elf zurückgespült wurde. Teamkollege Ammermüller (beide BWT Lechner Racing) versuchte im weiteren Verlauf alles, um an Larry ten Voorde vorbei zu kommen. Besonders dramatisch wurde es in der letzten Runde, aber Ten Voorde blieb hartnäckig und ließ den Oberbayer nicht gewähren.

Erst im Ziel realisierte der sichtlich aufgelöste Julian Andlauer seinen Titelgewinn. Im Interview mit SPORT1 sagte der Porsche-Junior: "Ich habe schon gedacht, ich habe es weggeschmissen (bei seinem Ausflug in den Sand Anm d. red.), aber ich wusste immer, dass Michael noch auf Platz zwei liegt und ich meine Position halten muss."

Ammermüller fairer Verlierer

Letztendlich reichte Andlauer der neunte Platz weil Ammermüller nicht mehr an ten Voorde vorbei kam. Ammermüller resümierte: "Wir haben die Meisterschaft nicht hier verloren. Ich hatte zu viele Ausfälle. Julien hat sich den Titel verdient." Trotz seiner 6 Saisonsiege wurde der 33-jährige nur Gesamtzweiter. Mit 17 Laufsiegen ist er aber neuer Rekordhalter in der 30-jährigen Historie des Porsche Carrera Cups.

Dritter wurde der Pole Igor Waliko (Overdrive Racing Huber), der das erste Podium seiner Karriere holte.