Der "Big One" in Daytona: 22 Autos wurden in den Unfall verwickelt
Der "Big One" in Daytona: 22 Autos wurden in den Unfall verwickelt © LAT
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Der NASCAR-Saisonauftakt in Daytona hatte es in sich - Es gab in der Dämmerung und am Abend eine Reihe von Crashs, die für spektakuläre Bilder gesorgt haben

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Das Daytona 500 2019, der traditionelle Saisonauftakt der NASCAR-Serie, ist in den Büchern. Das Rennen gewann Denny Hamlin. Der Gibbs-Pilot schaffte es, die vielen heftigen Unfälle unversehrt zu überstehen und in der letzten Runde vor seinen Konkurrenten ins Ziel zu fahren. Zuvor waren eine Vielzahl an Fahrern bei Unfällen ausgeschieden.

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Der größte Crash ereignete sich in rund zehn Runde vor Schluss. Nach einem Kontakt zwischen Paul Menard im Wood-Brothers-Ford und Matt DiBenedetto, der für sein neues Team Leavine Family ein starkes Rennen ablieferte, ging es richtig rund. Nach einem Kontakt zwischen den beiden Fahrern gab es eine Kettenreaktion, die 20 weitere Fahrer mit ins Verderben riss - darunter auch die Ex-Champions Martin Truex Jr. und Jimmie Johnson.

Doch auch nach dem sogenannten "Big One" kehrte keine Ruhe ins Feld ein. Obwohl nur noch wenige Runden zu fahren waren, musste das Rennen zwei weitere Male wegen Unfälle neutralisiert werden - einmal sogar mit der Roten Flagge. Clint Bowyer versuchte an Michael McDowell im Front-Row-Ford vorbeizuziehen. Der Stewart-Haas-Fahrer verschätzte sich aber und räumte McDowell ab. Nach einer langen Unterbrechung und der Verlängerung, der sogenannten "Overtime" fuhr Hamlin auf Platz eins ins Ziel.

Nach zahlreichen Gelbphasen und zwei Roten Flaggen war das Rennen nach rund 3:45 Stunden in den Büchern. Das Daytona 500 2019 war das letzte Rennen in der absehbaren Zukunft, in denen Luftmassenbegrenzer, also "Restrictor Plates", zum Einsatz kamen. Ab sofort wird die Leistung der V8-Boliden mithilfe der "Tapered Spacer" gedrosselt - auch auf den Superspeedways. Das nächste Rennen findet am kommenden Sonntag am Atlanta Motor Speedway statt.

© Motorsport-Total.com