Marc Marquez beim Comeback Siebter
Marc Marquez gelingt mit dem siebten Platz sein Comeback © AFP/SID/PATRICIA DE MELO MOREIRA
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Der sechsmalige MotoGP-Weltmeister Marc Marquez feiert nach neunmonatiger Zwangspause ein bemerkenswertes Renn-Comeback. Ans Podium kommt er jedoch nicht ran.

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Der sechsmalige MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat nach neunmonatiger Zwangspause ein bemerkenswertes Renn-Comeback gefeiert.

Beim Großen Preis von Portugal in Portimao belegte der spanische Honda-Pilot den starken siebten Platz - mit ihm dürfte schon wieder weit vorne zu rechnen sein. Für Marquez, der nach einem Oberarmbruch dreimal operiert werden musste, hatte beim dritten WM-Lauf das Durchfahren im Vordergrund gestanden.

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"Ich habe keinen konkreten Plan", sagte Marquez vor dem Start am Mikrofon von ServusTV: "Es ist wichtig, gut reinzukommen und zu schauen, wie der Arm funktioniert." Vom sechsten Startplatz schob sich Marquez in der ersten Runde auf Rang drei vor, fiel aber 265 Tage nach seinem letzten Rennen schnell ins Mittelfeld zurück. Der 28-Jährige biss auf die Zähne, behielt die Kontrolle über sein Motorrad - und profitierte von den Stürzen mehrerer Kontrahenten.

Der Sieg ging an den Franzosen Fabio Quartararo (Yamaha), der nach seinem zweiten Saisonerfolg auch die WM-Führung von seinem Landsmann und Markenkollegen Johann Zarco (Aus nach Sturz) übernahm. Zweiter wurde der Italiener Francesco Bagnaia auf Ducati, Weltmeister Joan Mir (Spanien/Suzuki) komplettierte das Podium. Italiens Motorradikone Valentino Rossi (42) stürzte zehn Runden vor Rennende mit seiner Yamaha und schied aus.

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Die schwere Verletzung hatte sich Marquez im Vorjahr beim Saisonauftakt in Jerez/Spanien zugezogen und alle restlichen Rennen des Jahres verpasst. Die beiden ersten Läufe der aktuellen Saison ließ er noch aus und wurde von Honda-Testfahrer Stefan Bradl ersetzt.